Veranstaltungen

Hier eine Liste kritischer Veranstaltungen zu Luther und Reformation im Jahr 2017.

 

05.05.2017 „LUTHER AUF DAS MAUL schauen“, Daniel Kulla im Buchladen Sputnik Potsdam, Beginn 19:30

06.05.2017 “LUTHER AUF DAS MAUL schauen – Revolution & Reformation in Mitteleuropa” Daniel Kulla in Eisenach, Lebemann, Beginn 20 Uhr

11.5.2017 »Warum die Juden? Moderner Antisemitismus – von Luther über die völkische Querfront bis zur BDS*-Kampagne« Jutta Ditfurth im Volkshaus Zürich, Beginn 19:30

24. – 28.05.2017 Kritische Begleitung des evangelischen Kirchentags, diverse Gruppein, Berlin, Potsdam, Wittenberg

6.07.2017 Infoveranstaltung zu „500 Jahre Sexismus, Antisemitismus und Obrigkeitshörigkeit: Martin Luther – ein großer Deutscher!“, um 19 Uhr in der KTS Freiburg. Mehr Infos hier.

31.10.2017 Kritische Begleitung des Reformationstag

31. Oktober | 19:30 Uhr | Spartacus:
Q – Gegen Luther, Papst und Fürsten – Szenische Lesung nach dem Roman ‚Luther Blissett´

16. November l 20:00 Uhr l Zeppelinstr. 26:
Film: „Luther fuck off – von der Freiheit des Christenmenschen“

von Mike Spike Froidl aka Don Chaos (D 2017), Ostdeutschlandprämiere mit dem Regisseur

»Martin Luthers rück­sichts­loser Kriegszug gegen Menschen­rechte, Hexen,
Täufer, Behin­derte und Juden. Dieser Film behandelt Luthers ‚dunkle Seiten‘,
die meist wegge­lassen, nur ange­deutet oder verharm­lost werden.
Formal ist dieser Film auch ein Novum: Es sind zwei Filme: einer aus der Sicht
einer sozia­lis­ti­schen DDR-Produk­tion und einer Hollywood-Action Version,
welche sich zu einem Ganzen ergänzen. In diesem furiosen Film wird nicht nur die
Historie, sondern auch die Folgen Luthers Schriften und Aussagen bis in die
jüngste Gegenwart darge­stellt. Ein Wirken, das über den dreißig­jäh­rigen
Krieg über das Dritte Reich bis zum heutigen Kapi­ta­lismus fort­be­steht.

Mehr Infos zu Mike Spike Froidl hier.

 

08. Dezember l 19 Uhr l Buchladen Sputnik: Buchvorstellung „Arbeit macht frei?“

Klaus Thörner – Von Luther bis Hitler: Deutscher Arbeitswahn und Judenhaß

Warum prangte die zynische Parole „Arbeit macht frei“ auf den Eingangstoren der
Konzentrations-, Arbeits- und Vernichtungslager Auschwitz, Dachau, Sachsenhausen
und Flossenbürg? Warum wurden Jüdinnen und Juden vor ihrer Ermordung im
Nationalsozialismus oftmals zu sinnlosen Arbeiten gezwungen? Aus welchen Motiven
initiierten die Deutschen das Programm „Vernichtung durch Arbeit“? Grundlegend
für den deutschen Arbeitsbegriff, der im Zentrum der nationalsozialistischen
Ideologie stand, ist die dichotomische Trennung von „schaffenden und raffenden
Kapital“, sowie „ehrlicher und unehrlicher Arbeit“. Lässt sich bis heute ein
spezifisch deutscher Antisemitismus, der mit einem spezifisch deutschen Berufung
zur Arbeit korreliert, behaupten? Und besteht eine Kontinuität, ausgehend von
der Reformation und den Schriften und Predigten Martin Luthers, der dem Volk
auf’s Maul schaute und bereits 1543 zum Niederbrennen der Synagogen aufrief?

All diesen Fragen versucht, Klaus Thörner, u. a. Autor des Buches „Der ganze
Südosten ist unser Hinterland“, in seiner Denkschrift anlässlich des 500.
Jahrestages der Reformation nachzugehen.

 

 

Ihr organisiert noch weitere Veranstaltungen oder Aktionen zum Thema oder wisst noch von welchen? Dann schreibt uns einfach und wir fügen es gerne noch hinzu!

Weitere Infos

Hier einige Links zu Artikeln zu Luther. Wir versuchen möglichst die Liste noch zu erweitern. Wenn ihr noch gute Artikel, Blogs, Videos oder sonst was zu Luther kennt, schickt uns gerne eine Email!